Gedichte

Frei wie ein Vogel

 

Wenn Wolken Weiten brechen,

die Sommerzeit vorbei,

stört‘s mich nicht beim Zechen,

fühl mich vogelfrei!

 

Frei wie ein Vogel in der Luft,

bei starkem Wind, wenn auch Regen.

Verblichen der ganze Sommerduft

im Herbstes Blättersegen.

 

Wenn golden sie dann gleisen

im Himmelblau bei Sonnenschein,

bin ich auf Wanderreisen

landauf, landab, am Rhein!

 

Stört mich nicht das Zechen,

genieß den besten Wein!

Verachte all Gebrechen,

spül‘ runter Not und Pein!

 

Im Winter ist’s o Manchem graus,

kann mir doch nicht passieren!

Leer doch manchen Becher aus,

wo and’re draußen frieren.

 

Das Skifahr‘n ist vorbei!

Der Frühling kann beginnen!

Wie ein Vogel bin ich frei,

der ruft’s von allen Zinnen!

 

9. September 2014

Leander Grünbeck 

(von unserem Wanderfreund und Wanderführer aus dem Eifelverein OG Koblenz)

 

Fernen Vögeln nachgezogen

in den Sinnen ausgewogen

und den Körper vorgebogen

radeln wir als Pfeil im Wind 

dessen Ziel die Wolken sind.

 

Erika und Lothar Hirsch

Häuptling der Hirschwanderfamilie des Eifelvereins OG Köln

 

Steh´aufrecht wie die Bäume

sei stark wie die Berge

behalte die Sonne im Herzen

dann ist der große Geist

immer bei Dir!

 

Chief Josef Häuptling der Nec Perce

 

 

 

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