Wanderberichte

 

Wanderreise nach Mallorca zur Mandelblüte vom 09.02. – 18.02.18

 

Diesmal waren wir sehr früh dran,  immer in der Hoffnung, dass der „große Geist“ es gut mit uns meint und das hat er.  Bis auf einen Tag waren alle Tage wie gemacht für´s Wandern. Diesmal haben wir einige neue Wanderungen ausprobiert und waren angenehm überrascht über die Vielfalt der Eindrücke auf diesen neuen Wanderpfaden. Einer diesen neuen Wanderungen führte uns im Südwesten des Tramuntanagebirges von Calvia nach Galiläa. Eine zauberhafter Pfad durch eine typisch mallorquinische Landschaft, nur zum Empfehlen. Eine weitere neue Wanderung erschloss sich für uns von Esporles über Banyalbufar nach Estellencs. Traumhaft. -Wieder waren wir in unserem „Stammhotel“ in Port de Soller“ einquartiert, dass bei allen Teilnehmern begeistert angenommen wurde. Zu Wohnen in traumhafter Lage versorgt mit vorzüglichen Essen und Getränken und sehr freundlichen Personal fühlten wir uns „königlich“. Wenn das Wetter dann auch „kaiserlich“ ist (bayrische Bezeichnung wenn´s keine Steigerung mehr gibt) bleibt kein Wunsch mehr offen.

Traumhafte Wanderungen, kulturelle Ausflüge (Stadtführung in Palma, Besuch der Galerie von Miro (Erika), Valldemossa und der Mythos Chopin und zur Traumbucht Cala de Deia, ein Wanderwetter vom Feinsten, schmackhaftes Essen liebevoll präsentiert und eine harmonische Wandergruppe (die Hirschwanderfamilie des Eifelvereins OG Köln/Adenau/Frechen/Bad Breisig und Berlin) und das in 3 Gruppen (Gruppe Aina/Lothar/Erika) konnte nur in einer erfolgreichen Wandereise enden.

Wir sagen allen Teilnehmern ein großen Dankeschön für diesen Erfolg für den letztendlich alle Teilnehmer dazu beigetragen haben . Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf unserer Trauminsel.

 

Erika und Lothar Hirsch

 


 

 

 

Radtour durch den Spreewald vom 09.08. - 16.08.17

smileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmileysmiley

Etwas bange war uns schon, als wir den Wetterbericht für die Radler Woche serviert bekamen. Aber die Hoffnung das es doch nicht so schlimm werden würde stirbt zuletzt. Also zogen wir ( 12 Hirschradwanderfamilienmitglieder) voller Optimismus los. Da es etwas unhandlicher ist mit Fahrrädern mit der DB unterwegs zu sein, darf vorausgesetzt werden. Überraschenderweise verlief aber das Verladen und das Umsteigen vorbildlich. Und warum? Weil alle mithalfen, so dass es bei den anderen Fahrgästen den  Eindruck erweckte, wir würden dies routinemäßig vollziehen.

Angekommen in Lehde, dem einzigartigen Lagunendorf, das von zahlreichen Spreefließen und künstlich angelegten Kanälen – den jahrhundertelang üblichen Verkehrswegen – umgeben und durchzogen wird, bezogen wir unser erstes Quartier. In unserer sehr idyllisch gelegenen Pension, in der sich auch die ortsansässigen Mücken recht wohl fühlten, breiteten wir uns beim Abendessen auf der Terrasse auf die bevorstehenden Ereignisse des nächsten Tages vor. –

Unsere Einstiegsradtour begannen wir in Lehde und führte uns nach Lübbenau, wo wir unsere Stahlrösser im Hafen anbanden uns auf einen Spreewaldkahn umstiegen. In einer 4 stündigen Kahnfahrt bei Kaiserwetter, gleiteten, wir angestoßen von einer „Rudel“ mit lustigen Steuermann  u. a. zur Wodschowska einem Wirtshaus auf der Erleninsel im Oberspreewald gelegen, durch die Fliesen. Es war eine Art Entschleunigung, raus zu sein aus der täglichen Unruhe und dem Lärm, einmal nur die eigene Stimme zu hören, was vielen mitfahrenden Damen sehr entgegen kam. Die anschließende Einstiegsradtour führte uns über Leipe – einem alten Fischerdorf – über Raddusch (bekannt durch die Slawenburg) und über Lübbenau (die Gurkenstadt des Spreewaldes schlechthin) zurück zu unserem Ausgangpunkt nach Lehde.   

Mit dem morgigen Tag,  starteten wir nach unserem „Morgengebet“ auf dem Gurkenradweg (261 km + Zusatztour und Ausbeulungen ca. 350 km) )quer durch den Spreewald mit selbst eingebrachten „Abwandlungen“ durch Lothar, d.h. wir fuhren in Form eine 8 durch ihn hindurch, so dass wir auch sehr viele „Überraschungen“ erleben durften die es zu meistern galt.  Nach einer zünftigen Einkehr in einer der urigen Kneipen bei einer schmackhaften Vesper und frischen zischenden Bier waren alle stolz wieder auf dem „rechten Pfad“ zu sein und freuten sich auf das nächste Abenteuer. 

Hier die Highlights unserer Gurkenradtour:

In Lübben besuchten wir u.a. auch die Paul Gerhard Kirche.

 Paul Gerhardt – ein Meister des Kirchenliedes

 

Paul Gerhardt (1607-76) wurde am 12. März vor 400 Jahren in der kleinen Stadt Gräfenhainichen in Sachsen geboren. Seine Geburtsstadt liegt unweit der Lutherstadt Wittenberg. Sein Vater war Bürgermeister und Gastwirt, seine Vorfahren mütterlicherseits waren Pfarrer. Paul Gerhardt gilt neben Martin Luther als einer der bedeutendsten deutschen Dichter von Kirchenliedern. Seine Lieder werden auch in der katholischen Kirche und in Kirchen des Auslands gesungen. Aus seinen Versen spricht heiteres Gottvertrauen, doch erzählen sie auch viel von Angst und Bedrückung während der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Hier eines der bekanntesten Kirchenlieder von Paul Gerhardt.

 

Befiel du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

Weil Paul Gerhardt selber viel Leid durchgemacht hat, kann er auch andere wunderbar trösten.

„Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken;
seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,
heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen,
halten uns zeitlich und ewig gesund.“

 

Straupitz:

Das nördliche Tor zum Oberspreewald liegt etwas abseits von den großen Touristenströmen, Straupitz besitzt die bedeutendste Dorfkirche des Spreewaldes. Nach den Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel entstand im Stil einer altrömischen Basilika ein Meisterwerk der Baukunst. Weithin sichtbar und dominierend sind zwei 40m  hohe quadratische Türme. Nach Besichtigung des Kirchenprotals und Aufstellen einer Kerze als Dank an den „großen Geist“ der über uns wacht radelten wir unserem Ziel   Turnow – Preilack entgegen.

Peitz:

Wer kennt ihn nicht den Peitzer Karpfen. Wir scheinbar! Aber nun wissen wir´s. Seit Jahrhunderten wir in Peitz (Nähe Cottbus) Fischzucht betrieben. Die Peitzer Teiche zählen zu den größten zusammenhängenden Teichgebieten Deutschlands. Unser Radtour führte uns auf einem Damm quer durch das Naturschutzgebiet in Richtung Cottbus unserem nächsten Ziel.

 

Cottbus:

Wer Cottbus besucht muss den Branitzer Park gesehen haben. Diese „Muss“ haben wir natürlich nicht ausgelassen. Er ist Alterssitz und Meisterwerk des „grünen Fürsten“ Hermann Fürst von Pückler. Einmalig in Europa sind die zwei Pyramiden, von denen die Seepyramide die Grabstätte des Fürsten und seiner Frau Lucie ist. Betört von der Schönheit des Parks und des Schlosses verließen wir wieder den Park und begannen und auf die „Irrfahrten des Lothario“. Bei Verlassen des Parks „spukte“ die Kompassnadel des mitgeführten Kompasses von Lothario, sodass es zu einer unfreiwilligen Rundtour durch Branitz kam. Nach Beendigung des Rundkurses ging es Schnur Starks wiederauf dem richtigen Pfad zur Cottbuser Altstadt, wo wir uns von all den Schönheiten, gepaart mit Überraschungen, bei einer Vesper und Plins erholten.

Raddusch:

Raddusch, unser letzter Ort auf unserer Radtour durch den Spreewald, verfügt über eine sog. Slawenburg.  Im frühen Mittelalter im 9.10. Jahrhundert war die Niederlausitz am westlichen Spreewaldrand überzogen von einem dichten Netz kleiner ringwallförmiger Burganlagen. In der Burgmauer verbirgt sich eine faszinierende Archäologische Ausstellung. Wir begaben uns auf eine Zeitreise durch mehrtausendjährige Vergangenheit der Niederlausitz.

 

Lübbenau:

Oder auch die Stadt der Gurken genannt, welche die Stadt bekannt gemacht hat, erstreckt sich am Südrand des reizvollen Oberspreewaldes. Die Lübbenauer Altstadt wird dominiert von der Pfarrkirche St. Nikolai und dem Lübbenauer Schloss. Es gibt zwei Spreehäfen, einen großen und kleinen Hafen. Im kleinen Hafen haben wir u. a. einen reizvollen Spätnachmittag bei einer schmackhaften spreewaldtypischen Vesper verbracht. Fast bei jeder Einkehr wurde auch von einigen Teilnehmern ein Spreewaldschnäpschen gekostet.

 

Freilandmuseum in Lehde:

Für den krönenden Abschluss unserer Radtour durch den Spreewald stand auf dem Programm der Besuch des Freilandmuseums in Lehde. Hier begaben wir uns auf eine Reise durch die vielseitige Spreewälder Kulturlandschaft und entdeckten typische Häuser und Höfe aus Lehde, Burg und dem Spreewaldrandgebiet. Auf den vier historischen Hofanlagen, die hier im Herzen von Lehde wieder aufgebaut wurden, sahen wir original eingerichtete Stuben, wie man im 19. Und frühen 20. Jahrhundert auf dem Lande wohnte, zusammen lebt und arbeitete.

  

Am letzten Abend rückte die „Hirschradwanderfamilie“ des Eifelvereins und darüber hinaus nach dem gemeinsamen Abendessen nochmals zusammen um sich den Fragen des „ErikaLothar  Radwanderpreisrätsels“ zu stellen.

Alle Teilnehmer bestanden das „Spreewaldabitur“ mit Bravour . Hut ab! Auch wenn manchmal die Meinungen in der radelnden Gruppe unterschiedlich waren, so konnte doch am Ende immer ein gemeinsamer Nenner gefunden werden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr kooperatives Verhalten und für die Weitsicht, dass wir nur zusammen stark sind.

 

Vielleicht bis bald mal wieder wenn es heißt:

„Fernen Vögeln nachgeflogen in den Sinnen ausgewogen und den Körper vorgebogen, radeln wir als Pfeil im Wind dessen Ziel die Wolken sind!

Radlergrüße von Erika und Lothar

  

 

Die „Hirschwanderfamilie“ des Eifelvereins Ortsgruppe Köln ist wieder zurück von ihrem Wanderurlaub auf Mallorca. Vom 05.02. - 14.02.16 durchstreiften wir auf den schönsten Wanderwegen das zerklüftete Tramuntana - Gebirge im Nordwesten der Insel. In zwei Gruppen aufgeteilt konnte sich jeder Teilnehmer ausprobieren und seine zu ihm passende Gruppe auswählen. Von unserem entzückend, in Port des Soller im Tal der Orangen und Zitronen  gelegenen Hotel aus, starteten wir jeden Tag mit dem eigenen Bus in unserer Wandergebiete. Ob die Besteigung des 1100 m hoch gelegenen L Ófre oder auf dem Reitweg des österreichisch toskanischen Erzherzogs Ludwig Salvator in Valldemossa oder auf der Küstenwanderung von dem Künstlerdorf Deia nach Port de Soller immer war der große Geist bei uns und bescherte uns das ideale Wanderwetter. Dafür dankten wir im auch jeden Morgen in unserer "Morgenandacht". 10 Tage waren wir in einer anderen Welt abgeschottet von allen täglich auf uns einströmenden Nachrichten genossen wir den Wandertag und den entspannenden Abend. Bei vorzüglichem Abendessen und auserwählten Weinen war der Austausch der Erlebnisse des Tages ein wahrer Genuss. Ein am freien Tag von Erika und Lothar angebotener Ausflug nach Palma wurde dankend angenommen. Die Erkundung von Palma und der Peripherie genossen wir mit dem "Sightseeing Bus" der uns über den Yachthafen bis in das in den nahen Bergen gelegene  Castell Bellver brachte. Ein Bummel durch die Altstadt auf dem "arabischen Weg" mit Besichtigung der Kathedrale La Seu rundete unser Programm ab. In einem idyllisch gelegenen Cafe am Placa di Eulalia verweilten wir bei Kaffee und Kuchen bevor wir über den Placa de Major wieder die Heimreise nach Port de Soller antraten. Am vorletzten Abend unserer Heimreise gab es noch die Abnahme des "Mallorca Abiturs" bei dem allen die Zertifikate für die bestandene Prüfung zur Wanderführerin oder -führer der Serra Tramuntana überreicht wurden.

Erika und Lothar bedanken sich bei allen Teilnehmern für die hervorragende Zusammenarbeit und Disziplin und vielleicht sehen wir uns wieder wenn der Wind von Süden weht und es heißt:

Auf geht´s pack mer´s!  Es geht wieder nach Mallorca.

 

 

 

 

Wandern mit der "Hirschwanderfamilie" des Eifelvereins OG Köln durch die Berge Mallorcas

vom 11.02. - 20.02.15.

 

Beide Extreme haben wir hautnah erlebt!

 

 

 

 

Weihnachten und Silvester unter Palmen (Teneriffa) mit der Hirschwanderfamilie des Eifelvereins Ortsgruppe Köln vom

17.12.14 - 01.01.15.

Die Wanderreise auf die Insel von Prinzessin Dazil und Bencomo dem letzten König von Taoro, Teneriffa,  war für 18 Wanderinnen und Wanderer des Eifelverein OG Köln unter der Führung von Erika und Lothar Hirsch ein Glücksgefühl der Güteklasse 1 A. Bei der Durchquerung des Nationalpark del Teide auf 2200m spürte jeder die Aura des heiligen Berges der Guanchen (Ureinwohner) hautnah. Obwohl wir ihn aufgrund der Wetterlage (Eis und Schnee) nicht besteigen konnten, 3718m und höchster Berg Spaniens, waren wir  ihm auf beiden Wanderungen durch die Canadas immer sehr nahe. Erika nahm sich die Felsformation "Fortaleza" eine bei der Entstehung der Caldera entstandenen Gebirgsformation vor und Lothar wanderte auf dem Rundweg Arenas Negras vorbei an der weltberühmten Stern- und Sonnenwarte Izana. Die Teleskope gehören zu den besten Europas, untersucht wird hier die magnetische Dynamik, Struktur und Chemie der Sonnenatmosphäre. Wir fühlten uns wie in zwei verschiedenen Welten. Modernste Technik  eingebettet in einer Landschaft in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Einfach gewaltig! Als wir auf alten Saumpfaden der Ureinwohner die Insel durchquerten sei es im Anaga- oder Tenogebirge, den Canadas oder an der traumhaften Küste bei Icod de los Vinos, kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Die Gewalt des Atlantiks mit seinen bis zu 10 m hohen Wellen, die uns auf unseren Küstenweg von San Pedro nach Puerto del la Cruz begleiteten, flößten uns den entsprechenden Respekt vor den Naturgewalten ein. Bei der Besteigung des Guajara, dem zweit höchster Berg in der Randzone der Caldera oder bei der Durchquerung der weltberühmten Mascaschlucht sprühten wir nur so vor Vitalität und unsere Lippen fingen an sich zu bewegen um aus Dankbarkeit für diesen Augenblick den Leitspruch der "Hirschwanderfamilie" des Eifelvereins OG Köln gen Teide dem heiligen Berg der Guanchen zu senden:

Steh´auf recht wie die Bäume, sei stark wie die Berge, behalte die Sonne im Herzen, dann ist der große Geist immer bei dir!

 Mit unserem  Leitspruch, der übrigens von den Nez Perce Indianern aus Kalifornien stammt, stimmten wir uns jeden Morgen auf die bevor stehende Wanderung ein, damit der große Geist immer bei uns sei, wir stark sind und alles gut verläuft. Für die meisten Wanderungen wurde unser "Gebet" erhört. Dafür waren wir auch dem großen Geist sehr dankbar.

Den Weihnachtsabend gestalteten wir nach einem hervorragenden Abenddinner mit eine kleinen Bescherung an einem zauberhaften Mirador (Aussichtspunkt) in La Paz mit einem traumhaften Aussicht auf den Atlantik unter Palmen und mit selbstgesungenen Weihnachtsliedern ganz persönlich für uns. Einige anwesende Mitmenschen waren davon so beeindruckt, dass sie sich in unsere "Hirschwanderfamilie" integrierten und mitsangen. Ein weiteres Highlight war der Besuch der lebensgroßen Krippe mit der Krippenlandschaft auf dem Rathausplatz der Patrizierstadt La Orotava in den Bergen des Orotava Tales am  25.12.14. Auf allen Wanderungen wurden zwei Gruppen gebildet, Gruppe Erika und Gruppe Lothar. Jeder konnte sich gemäß  seiner Kondition aussuchen wo er sich am besten aufgehoben fühlt. Ob über die Cumbre de Bolico nach Masca, durch Humbodts  geliebtes Orotavatal, durch die bizarre Vulkanlandschaft von Arenas Negras, durch den Barranco de Ruiz, von der Casa Forestal de Anaga zur Playa de San Roque oder einer gemütlichen Wanderung zur schönsten Küstenstadt Teneriffa Garachico es war immer ein unvergessliches Erlebnis.

Der Silvesterabend wurde mit einem gut gelungenen Silvestermenü eingeleitet, dass wir natürlich gebührend genossen haben, bei Champagner und gutem Essen. Nach dem Abendmenü  gab´s das mittlerer weile schon zur Tradition gewordene "ErikaLotharwanderpreisrätsel "  bei dem unter Beweis gestellt werden konnte wer das sog. "Teneriffa Wanderabitur" am besten bestand. Es gab keine Verlierer sondern nur Gewinner. Drei davon waren besondere Gewinner die dann auch mit entsprechenden Auszeichnungen bedacht wurden. Nach unseren bestandenen Prüfung ließen wir den Abend bis zum Jahreswechsel und darüber hinaus bei gepflegter Musik ausklingen.

Wir möchten uns hier bei allen "Hirschwanderfamilienmitgliedern" des Eifelvereins Ortgruppe Köln recht herzlich bedanken. Alle haben zum Erfolg dieser Weihnachts- und Jahreswechsel Wanderferienreise nach besten Kräften beigetragen, so dass esunser gemeinsamen Erfolg ist. Danke.

Erika und Lothar Hirsch

(Wanderführerin/er im Eifelverein OG Köln)   

 

 

 

 

 

 

Wandern mit der Hirsch-Familie  nach Kampanien  ( Italien )..

vom 10. Mai 2014 bis zum 24.Mai 2014

 

 36 tüchtige Wanderinnen und Wanderer  der OG Köln,aus Berlin , Linz, Hamburg und Plön   mit Erika und Lothar Hirsch begaben sich zunächst per Flugzeug nach Neapel und von  dort per Bus auf die wunderschöne Sorrenter Halbinsel – ein Ausläufer des Apenins -  nach Massa Lubrense.Im Gegensatz zu Sorrent ist diese kleine Stadt von Touristen noch nicht entdeckt worden und hat somit ihren ursprünglichen Charakter -  alte Bauernhäuser, kleine Geschäfte – weitgehend erhalten. In dem Ortsteil Marina della Lobra, das unmittelbar in der Nähe eines kleinen Fischerhafens liegt, bezogen wir für  eine Woche unser Hotel Piccolo Paradiso. Während der Busfahrt hatten wir schon die ersten phantastischen Aussichten auf den Vesuv , den Ausblick auf den Golf von Neapel und schließlich auf den Golf von Salerno. Nachdem wir uns einquartiert hatten , wurde die nähere Umgebung erkundet, insbesondere der kleine Fischerhafen, der nur über eine Straße ,bestehend aus  90 Stufen,  zu erreichen war, -also schon ein kleines Training für die kommenden Wanderungen ..  Aber zunächst erfreuten wir uns am ersten italienischen Abendessen und anschließend genossen  wir auf der großen Terrasse  des Hotels einen wunderbaren Blick auf Capri und Ischia mit einem ebenso wunderbaren Sonnenuntergang – so muss es sein !.

Am nächsten Tag begann der“  Ernst des Urlaubes “:

Nach einer kurzen Außen – Besichtigung  des  Klosters  S.Maria della Lobra (zur Römerzeit stand hier ein Tempel der Minerva ) fuhren wir – wieder mit einem bestellten Bus -  nach Termini, von dort wanderten wir auf einer alten Römerstraße ( Via Minerva  )  zur Punta Campanella – die Spitze der Sorrenter Halbinsel , belohnt wieder mit einem fantastischen Blick auf Capri – ganz nah ! – und Ischia.  Wir wanderten  - aufgeteilt in 2 Gruppen –   bergauf und bergab über Pineta S.Constanzo und Cercito  nach Nerano und an das Meer zum Marina del Cantone,  wo wir uns bei einem Glas Wein ,Kaffee oder Saft kurz erholen konnten und dann ging es per Bus zurück.  -  nun:   wir alle hatten  die Aufnahmeprüfung bestanden !-.

Zur Erholung unserer strapazierten Muskeln ging es am nächsten Tag  mit Bus nach Positano, ein kleines hübsches Städtchen mit kleinen Gassen und eine aus dem 10.Jhd. stammende Kirche Santa Maria Assuanta mit der  üblichen bunten Majolikakuppel.Dieser Ort war früher ein abgelegenes Fischerdorf, dessen Bewohner auf schmalen Terrassenfelder Oliven und Zitronen anbauten. Am Strand  Marina Grande bestiegen wir eine kleines Fährboot , das uns  an der zerklüfteten  Küste entlang  bis Amalfi .brachte. Diese Küste  ist wirklich traumhaft schön, die Uferlinie  gesäumt von kleinen Dörfern und Brücken. Sehenswert sind insbesondere auch die normannischen und sarazenischen Türme aus dem 10. und 12.Jhdt.,die nicht nur der Abwehr fremder Eindringlinge dienten, sondern auch der Verständigung untereinander ( Feuer,Gefahr pp ) In der von Touristen wimmelnden Stadt Amalfi besichtigten wir den im  9.,Jhd. erbauten  Andreas Dom und die berühmte Freitreppe. Es blieb aber nicht nur bei den kulturellen Erlebnissen, sondern es wurden einige  Gourmetläden ausgekundschaftet und die dargebotenen Produkte probiert, insbesondere der schon vorher gepriesene Limoncello, den wir auch im Laufe des weiteren Urlaubs genossen haben. Weiter ging die Fahrt nach Ravello, ein Ort,der als „ der Urlaubsort“ der Italiener gilt. Ravello ist ein romantisches Städtchen über der Küste von Amalfin. Die zur Normannenzeit gegründete  Siedlung umfaßte 13 Kirchen , 4 Klöster und zahlreiche Paläste bei nur 36.000 Bewohnern. Nach Besichtigung  des Dom St.Pantaleon von 1086 und einer kleinen Wanderung ging es wieder per Bus über Autobahn/Sorrent nach Marina delle Lobra, unser derzeitiges Zuhause !

Am 4. Tag war  der bei der Hirsch-Familie berühmte „ freie  “Tag, dh einige unternehmen auf eigene Faust Touren – nach Absprache – und Lothar wandert mit dem sich einfindenden Rest der Truppe eine kleine Runde.  Diesmal ging es von Marina della Lobra  Richtung Massa Lubrense, zunächst durch Zitronen-und Olivenhaine hinaus zur Kirche S.Liberato ,die wir natürlich noch besichtigten –und weiter hinauf zur frühere nVilla des Generals Murat –unter Napoleon -,alles verbunden wieder mit einer absoluten Aussicht auf Meer mit Capri,Ischia und Procida. Die weitere wunderschöne Wanderung führt uns nach Massa Lubrense und dann weiter auf den alten römischen Wegen nach Marina della Lobra.

Heute,  am 5. Tag , -  ging es nur auf kulturellem Weg - wir fuhren nach der berühmten Ruinenstadt  Pompeji  am Fuße des Vesuvs -.Pompeji  ist das eindruckvollste Beispiel einer durch Ausgrabung wieder zugänglich gemachten altrömischen Stadt mit der damaligen Wohnkultur. Wir begannen die Besichtung durch das Porta Marina und horchten aufmerksam den Worten der von Erika und  Lothar engagierten Fremdenführerin .Wir sahen den Apollo-Termpel, die Basilica ,das Forum und vieles mehr. Beeindruckt waren wir ganz besonders von den Gipsabrücken menschlicher Körper und eines Hundes.  In der heutigen Stadt Pompeji –östlich gelegen von dem alten Pompeji – wird   jährlich die dortige Kirche von vielen Wallfahrern besucht .       

Nach diesem Kulturtag wurde wieder gewandert, und zwar auf dem „ Sentiero degli Dei “ – der Weg der Götter  - und  so war es auch. Diese schöne Wanderung begann in St.Agatha und endete in Marina del Crapolla. Es war wahrhaft ein  “ göttlicher Weg mit viel gepflegterLandschaft, Blicke auf die auf den Terrassen gestaltete Landwirtschaft,  wir wurden begleitet von Schafen , Pferden und Mulis, wir sahen so viel, dass wir gar nicht wußten, was wir zuerst machen sollten: schauen oder wandern. Aber irgendwie haben wir auch das geschafft und mussten dann ca.600 Stufen – in Kurven angebracht - abwärts Richtung  “Hafen  “ marschieren. Dieser Hafen war eine kleine Bucht, die von Fischern pp genutzt wurde. Aber bewacht wurde diese Bucht von einer groß gewachsenen Ente,die den Ansturm der Wanderer mit gelassener Ruhe  quittierte. Wir wurden dann von einem Motorboot abgeholt,das wir aber erst mittels eines Schlauchbootes erobern mussten.

Die Zeit auf dem Festland ging zu Ende , wir starteten Richtung Ischia, die Perle im Golf von Neapel. Auf dem Weg nach Neapel, wo wir die Fähre besteigen wollten, besuchten wir noch die phlägräischen Felder. Es war wieder ein Erlebnis für sich: das selten große Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität, zum Teil treten Dämpfe aus dem Boden auf, vom Schwefel gelbgefärbt.  Dieses vulkanische Gebiet erstreckt sich der gesamten Küste in Kampanien entlang und umschließt auch die Inseln Ischia, Prochida u.a. Auf der Insel Ischia landeten wir mit Fähre in dem Hafen Casamicciola und von dort ging es per Bus zum schön gelegenen Hotel „Villa Melodie “ im Ort Forio. Dieses Hotel hat neben einem  Schwimbecken auch eine Therme, die wir fast jeden Abend besuchten , insbesonders um unsere Muskel zu entspannen.. Der Ort Forio war wieder Ziel unserer  Besichtigungen von Kirchen und Verteidigungstürmen

Unter der Leitung einer örtlichen Agentur besichgten wir den „ Montella Garten “ 1956 angelegt von dem englischen Komponisten William Walton und seiner Ehefrau . Dieser wunderschöne Garten zeichnet sich aus durch wertvolle Botanik, insbesondere Pflanzen von tropischen und subtropischen Ursprungs verschiedener Länder der Welt..

In den folgenden vom schönen Wetter begleiteten Tagen unternahmen wir diverse Wanderungen, auf denen wir die reizvolle Landschaft der Insel mit ausgeprägter reicher Botanik kennenlernten. So wanderten wir u.a. durch Pinien -und Steineichenwälder, durch  Kastanien- und Akazienwälder–   zu den erloschenen  und grünbewachsenen Kratern und schließlich nach Piano Lignoni, verbunden mit einem  Essen italienischer Art-  wunderbar !! –bei einer Winzerfamilie. Wir eroberten auch den höchsten Berg auf der Insel Ischia ( 789 m )  - Epomeo Für alle gebildeten drei Gruppen war es eine Super-Wanderung . Auf dem Gipfel des Berges hatten wir einen umwerfenden Blick auf den Golf von Neapel und die pontischen InseNicht vergessen ist der Besuch auf der Insel Capri.Zunächst machten wir eine Insel-Rundfahrt per Boot  und sahen dabei u.a. die diversen  Grotten, darunter auch die berühmte „ Blaue Grotte  “,Villa Fersen, Villa Jovis  ( Haus des röm.Kaisers Tiberius ) und vieles mehr. Wieder auf Land, wanderten wir zum „ Arco Naturale “ und von dort zu den Augustus-Gärten und zu der Villa Krupp.. Es war ein Tag voller Überraschungen, der mit der Bootsfahrt nach Ischia endete.

Am letzten Tag fuhren einige auf die Insel Procida, einige besuchten nochmals die Altstadt von Forio  u.a.- Am Abend fand dann  die berühmt gewordene Preisrätsel-Runde statt, aus dem 3 stolze Siegerinnen und Sieger hervorgingen.

Unsere Wanderführer hatten aber auch für jeden Teilnehmer ein kleines nettes Geschenk parat zum Andenken an diese schönen Tage in Italien !.

 

Es war – wie immer – eine sehr gute Reise mit ansprechenden Wanderungen und Besichtigungen und wir danken Erika und Lothar von ganzem Herzen für dieses Erlebnis, das beide ausgezeichnet organisiert und begleitet haben.

 

Brigitte Orth mit ihrer Crew.

 

 

Wandern auf Mallorca zur Karnevalszeit

 

Wanderbericht über o. g. Ferienreise 22527 - 22534  im Heft der Wanderer des Eifelverein OG Köln vom 26.02. - 05.03.14

 

Das drittemal sind wir nun schon da gewesen und immer wieder sind wir überrascht von der Faszination dieser Baleareninsel. Diesmal haben wir uns, und das waren 23 hochmotivierte Wanderinnen und Wanderer aus dem Eifelverein OG Köln und aus Berlin,  in dem schön gelegenen Hafenstädtchen Port de Soller im Tal der Orangen niedergelassen. Der ideale Ausgangspunkt für unsere Wanderexkursionen in die nahen Berge der Serra Tramontana. Das von Erika und Lothar Hirsch, Wanderführerin/er im Eifelverein OG Köln, in Zusammenarbeit mit Jaume (Mallorquiner) ausgearbeitete Programm war sehr viel versprechend und sicher auch für die meisten von uns eine gewisse Herausforderung. Denn auf Mallorca gibt es kein leichten Wanderungen.  Es wurden zwei Gruppen gebildet die sich an vorher mittels Karte besprochenen  Punkten wieder trafen, (Fincas, Cafés, Klöster), so dass in den meisten Fällen eine gemeinsame Einkehr möglich war. Bei einem Glas Wein oder aucheinem Cappuccino  fand ein reger Erfahrungsaustausch über das bisher erlebte statt. Da wir einen eigenen Bus besaßen konnten wir die Anfahrt und Rückfahrt ins und aus dem Wandergebiet genüsslich auf uns wirken lassen.Landschaftlich und kulturell interessante Wanderungen standen auf dem Programm, so eine Küstenwanderung vom Künstlerdorf Deia´ nach Port de Soller, nach Formalutx dem schönsten Dorf Mallorcas, auf dem Gipfel des L´Ofre und durch die Schlucht von Biniaraix, eine atemberaubende Wanderung zur Cala Tuent, sowie auf den herrlichen Aussichtsberg Puig de Alaro.  Einen kulturellen Höhepunkt bildete auch der Besuch der Wirkungsstätte des Malers und Bildhauers Miro. Ein Stadtbummel durch Palma mit Besuch der Kathedrale rundete de Tag ab. Am Abend des letzten Tages versammelten wir  uns im Kaminzimmer des Hauses um die Wanderwoche nochmals Revue passieren zu lassen. Bei guter Laune und der Gewissheit "was geschafft zu haben" wurde bei einem Glas Wein ein Wanderpreisrätsel durchgeführt an dem sich alle mit Ehrgeiz beteiligten, denn es gab ja was zu gewinnen. Anschließend wurden Wanderritterauszeichnungen für besonders talentierte Wanderinnen und Wanderer verliehen. Gerne sind wir nicht nach Hause gefahren dazu war es zu schön Aber wie heißt es doch immer man solle dann aufhören wenn es am Schönsten ist. Mallorca wir komme wieder.

 

Erika und Lothar Hirsch

Wanderführerin/er im Eifelverein OG Köln

coolsmiley

P.S. Der ausführliche Wanderbericht wird im Vereinsheft "Der Wanderer" ab Juli erscheinen.

 

 

 

 

Nach oben