Bilder der Hirschwanderfamilie 2018

                                                    

Osttirol 2018 (26.08. - 04.09.18) war wie 2016 trotz durchwachsenen Wetter, wieder ein voller Erfolg. Leider musste die Wanderreise ohne Lothar angetreten werden, da dieser gestürzt war und sich dabei 4 Rippen brach.

Erika übernahm die Führung und begleitete die Hirschwanderfamilie bis nach Osttriol. Nach zwei Tagen vor Ort, nachdem "der Zug auf´s Gleis gesetzt war" und eine kompetente Wanderführercrew, bestehend aus Hermine, Irmgard u. Bernd, Ilse u. Wilfried, gebildet war, fuhr Erika wieder nach Huss um sich um Lothar zu kümmern. Lothar lag mittlererweiler im Hospital und wurde wieder aufgepäppelt. In drei Wochen steht er wieder aufrecht wie ein Baum und ist stark wie ein Berg......euere Erika.

 

 

 

Anbei im Vorfeld ein paar Impressionen von der Wanderreise nach Osttirol! Weitere Bilder folgen und evtl. noch ein ausführlicher Wanderbericht von Hermine.

Die Hirschwanderfamilie war vom 26.08. bis 04.09.2018 mit 28 Teilnehmern in Lienz/Osttirol

 

Sonntag, 26.08.

Ankunft mit Zug von Köln und Berlin sowie Bus (Reiseunternehmen Bundschuh) von Mallnitz nach Lienz zur netten Unterkunft im Gasthof „Goldener Fisch“

Montag, 27.08.

Von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr hatten wir eine informative Stadtführung. Anschließend gingen wir alle zum Schloss Bruck, wo wir ebenfalls eine Führung hatten. Es waren aktuelle Ausstellungen „Mal mir den Himmel!“ von Simon von Taisten über Freskomalerei und „150 Jahre Albin Egger-Lienz“ zu sehen. Im Schlossgarten wurden wir zu einem Glas Sekt eingeladen.

Danach kehrten wir noch im Gribelehof zu Kaffee und Kuchen ein und hatten auf dem Weg dorthin einen wunderbaren Blick bei strahlendem Sonnenschein auf die Stadt Lienz. Vom Gribelehof gingen wir gemütlich über den Poetensteig mit einem kurzen Abstecher in die Pfarrkirche St. Andrä wieder zur Unterkunft.

 

Dienstag, 28.08.

Mit der Gondelbahn Zettersfeld fuhren wir zuerst auf 1.812 Meter Seehöhe und dann weiter mit dem 4er-Sessellift zum Steinermandl auf 2.200 Meter.

Es wurden bei den meisten Wanderungen zwei Gruppen gebildet, z. B. Gruppe 1 mit etwas höheren Anforderungen (wie Höhenunterschiede und/oder Länge der Wegstrecke).

 

Gruppe 2 ging etwas gemütlicher, aber dennoch leistungsstark.

Für Gruppe 1 war das Ziel die „Neualplseen“ mit einer Höhe von 2.436 m, wobei es nicht von vornherein sicher war aufgrund des Schneefalles vom 25. auf den 26. August, dieses auch gefahrlos zu erreichen. Wir tasteten uns vor und kamen sicher dort bei einer herrlichen Kulisse auf die Seen und natürlich bei blauem Himmel an. Der Abstieg führte uns in die schöne Einkehr „Alpengasthof Bidner“.

 

Gruppe 2 ging gemütlich über die Wiesen zur Michaelskirche und von dort über einen schönen Weg zum Naturfreundehaus zur Stärkung.

Im Tal angelangt konnte man sehr zufriedene Gesichter sehen.

 

Mittwoch, 29.08.

Der Wetterbericht versprach uns noch einen Sonnentag, also auf ins Gschlösstal.

Mit dem Bus fuhren wir zum Matreier Tauernhaus. Von dort ging Gruppe 1 über schöne Wiesenwege und dann ansteigend zur „Hohen Achsel“ (1.701 m). Dort wurden wir von einer Kuh begrüßt, die unsere Getränke wollte. Verständlich bei diesem schönen, warmen Wetter. Weiter ging der Weg über Außergschlöss nach Innergschlöss, wobei wir eine wunderbare Sicht auf die Venedigergruppe mit den über 3000 Tausender (Kleinvenediger, Großvenediger, Schwarze Wand und Hoher Zaun) hatten.

Gruppe 2 fuhr mit dem Panoramazug vom Tauernhaus nach Innergschlöss, das als der schönste Talschluss der Ostalpen bekannt ist. Von dort ging ein gemütlicher Rundgang zum Venedigerhaus (1.691 m), wo wir dann gemeinsam einkehrten.

Beide Gruppen wanderten nach der Stärkung über Wiesenwege mit Blick auf die Felsen-kapelle zurück zum Tauernhaus, wo uns der Bus wieder pünktlich abholte.

 

 

Donnerstag, 30.08.

Aus und vorbei mit dem schönen Wetter! Was nun? Fischleintal geht immer.

Wir fuhren mit dem Bus nach Sexten Moos, wo die Gruppe 2 mit dem Wanderziel Fischleintal ausstieg. Gruppe 1 fuhr bis zum Kreuzbergpass und ging von dort, teils schon vom Regen begleitet, über die Rotwandwiesen zur Rudihütte (1.950 m). Der geplante Abstieg nach Bad Moos war aufgrund der Nässe und div. Baustellen nicht möglich, so dass wir den gleichen Weg bei strömendem Regen und Gewitter zurück gingen und vom Kreuzbergpass bis Bad Moos mit dem Bus fuhren. Dort drehten wir noch eine kleine Runde und kehrten im Haus Schönblick ein (Domizil der Hirschwanderfamilie bei den Südtirol-Wanderreisen 2011 und 2012).

Die Gruppe 2 erwanderte das Fischleintal über die schönen Lärchenwiesen bis zur Talschlusshütte und kehrten dort ein. Beim Rückweg bot sich aufgrund des Regens die Fischleinbodenhütte ebenfalls zur Einkehr ein. Das Nass war gut für die Felder, so viel hätten wir nicht gebraucht. Der Bus holte uns alle in Bad Moos ab.

 

Freitag, 31.08.

Die Wettervorhersagen waren nicht sehr erfreulich, aber Wanderer sind zum Wandern da!

Also machten wir uns auf ins Iseltal. Wir fuhren mit dem Bus nach Prägraten-Ströden/

Virgental auf den Parkplatz. Von dort gingen wir gemeinsam bis zum Almgasthaus Islitzer Alm, Ausgangspunkt zu den berühmten Umbalfällen – Wasserschaupfad Umbalfälle im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol.

Gruppe 1 ging den gesamten beeindruckenden Schaupfad hinauf und die Forststraße herunter. Gruppe 2 kehrte nach den ersten unvergesslichen Eindrücken wieder zurück. Sehr zufrieden waren alle mit der guten Einkehr „Islitzer Alm“.

Es gab an diesem Tag auch trockene Phasen, nur die Isel war immer nass!

Samstag, 01.09.

Wetterprognose lautete auf viel Regen, dennoch brauchten wir nicht immer den offenen Schirm. Wir gingen am linken Iselweg über die Pfarrbrücke zur Talstation der Hochsteinbahn und fuhren damit bis zur Moosalm. Von dort war das Ziel das Reiter Kirchl auf der Reiteralm (1.130 m). Der Weg führte uns über einen Speichersee hinauf. Wir querten die Schiabfahrt Hochstein mit nebligem Blick auf Lienz. Am Reiter Kirchl entschieden wir uns, gemeinsam den Abstieg über Leisach und den Naturlehrpfad zur Einkehr Gribelehof. Von dort gingen wir herunter zur Iselbrücke und am linken Iselweg zum Hotel.

Sonntag, 02.09.

Mit dem Bus fuhren wir eine Stunde bis zum Pragser Wildsee/Südtirol - Perle der Dolomitenseen - , mit dem Ziel, ihn alle zu umrunden. Eine herrliche Wanderung, man sieht türkisfarbenes Wasser mit Spiegelungen im See. Höhe ca. 1.500 m, eingebettet in den Pragser

Dolomiten. Gruppe 1 machte einen Abstecher zur Grünwaldalm und nach einer kleinen Stärkung ging es noch etwas weiter in das Tal hinein und wieder zurück.

Es waren uns auch immer mal wieder Sonnenstrahlen vergönnt. Auf der Rückfahrt sahen wir auf der Drautalstraße Höhe Thal einen wunderschönen, breiten Regenbogen. Um 16.00 Uhr waren wir wieder im Hotel.

                                                                                          Ilse und Wilfried (Innamorati)

Montag, 03.09.

Leider letzter Wandertag, aber ein lohnendes Ziel!

Wir fuhren nach Obertilliach ins Lesachtal, wo die Große Gail fließt. Der Ort liegt zwischen den Lienzer Dolomiten und den Karnischen Alpen (1.450 m). Am Gasthaus Unterwöger wartet der ehrenamtliche Ortsführer Sepp Lugger mit laut bellendem Berner Sennenhund auf uns. Er erzählt uns Interessantes über die Entstehung des Ortes usw. und der inzwischen lautlose Hund führt uns vor seinem Herrchen zur Kirche St. Ulrich. Dort erzählt uns Sepp von dem Herz-Jesu-Gelöbnis der Obertilliacher, das seit 1916 besteht und immer wieder erneuert wird. Das Brauchtum wird sehr gepflegt, so gibt es dort immer noch einen Nachtwächter, der seine Runden durch das Dorf macht.

Wir fuhren mit der Golzentippbahn zur Connyalm (2.070 m). Von dort ging Gruppe 1 bis zum Gipfelkreuz Golzentipp (2.317 m) mit einem herrlichen Ausblick in das Drautal und wanderten wieder über Jochsee, Speichersee zur Connyalm. Gruppe 2 machte eine gemütliche Tour zum Speichersee mit Erholungsliegen. Die Kinderspielmeile wurde auch nicht links liegen gelassen, bevor man ins Panoramarestaurant Connyalm einkehrte und auf die

Gruppe 1 dort in fröhlicher Stimmung wartete.

Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist. Denn vorher gehörst du ihm.

 

Die Gipfelstürmer

Mit der Bergbahn fuhren wir ins Tal und der Bus hat uns wieder sicher ins Hotel gebracht.

 

Am Abend war wieder das allseits beliebte Erika-Lothar-Wanderpreisrätsel (leider ohne die beiden) statt. Das liebe Berliner Wanderführer-Ehepaar Irmgard und Bernd hat in den Nächten daran gearbeitet und hat sich „wertvolle Preise“ einfallen lassen. Es war ein sehr gelungener Ausklang, der auch von der Kellnerin bestätigt wurde. Ich bin der Meinung, sie kam öfter als nötig in den Raum, weil unser Lachen sie beflügelt hat.

Eine von Irmgard und Bernd entwicklete Urkunde.

 

Interne Anmerkung der Schreiberin Schreiber: Das Team: Irmgard/Bernd Berlin, Ilse/Wilfried Köln hat hervorragende Arbeit geleistet.

Lienz, am 4. Sept. 2018

Hier mit Lothar 2016 aber im Geiste war ich und Erika 2018 stets dabei.

 

Auch wir, Erika und Lothar, möchten uns nochmals auf´s Herzlichste bei dem Wanderführer-Team für diese tolle Leistung bedanken. Auch den Wanderinnen und Wanderern sprechen wir ein hohes Lob für diesen familiären Zusammenhalt gemäß unseren Tugenden der  "Hirschwanderfamilie des Eifelvereis OG Köln" aus. Nur in solch einer Situation stellt sich heraus wie belastbar eine "Familie" ist, denn nur gemeinsam sind wir stark. "Einer für Alle, Alle für einen!"

 

 

 

 

Gedicht und Gesang von Eva Maria, Refrain von allen, am Abschiedsabend vorgetragen

 

1.    Eine Wanderfahrt ist lustig,

eine Wanderfahrt ist schön,
ganz besonders mit Hermine
auf den Osttiroler Höhen.
(Ref.: Holari, holaro usw.

 

2.    Ihr zur Seite stehen Irmgard,
Ilse, Bernd und Wilfried,
sie beraten abends eifrig,
was am nächsten Tag geschieht.
Ref:
 

3.    Zettersfeld, Neualplseen,
Innergschlöss, Venediger,
Rudihütte mit Gewitter,
ach, was wollen wir denn mehr!
Ref:
 

4.    Golzentipp am letzten Tage,
die Sonne meint es wieder gut.
Und so wandern wir gen Heimat,
hoch beglückt, mit frischem Mut.
Ref:
 

5.    Danke sagen möchte ich gerne,
allen, die uns gut geführt,
und der ganzen Hirschfamilie,
ihr habt mich wirklich sehr berührt.
Ref:
 

6.    Ob wir uns noch wiedersehen,
weiß ich nicht, weiß Gott allein.
Wünsch euch allzeit frohes Wandern,
in Sturmgebraus und Sonnenschein.
Ref.:

           

 

 

 

Am 26.08.18. also am Sonntag geht´s los! Wohin? Nach Osttirol, nch Österreich, dorthin wo Österreichs höchste Berge sind. Großglockener, Großvenediger etc. Wir freuen uns in dieser noch ursprünglichen Gebirgslandschaft wandern zu dürfen. Alle scharren schon mit den Hufen, dass es endlich los geht! Wir freuen uns Wandererinnen und Wanderer, nicht nur aus der OG Köln, sondern auch aus Koblenz und Berlin dabei zu haben. Eine große Hirchwanderfamilie eben und wir hoffen, dass sie noch wächst.

 

 

 

 

 

               10 Tage im August bei 38 Grad durch Sachsenanhalt und Sachsen, welch eine Herausforderung! Dresden läßt grüßen!

Hier ein paar Eindrücke von unserer "Vortour" an der Elbe von Magdeburg nach Dresden! Sehr interesannt!!

 

Hier die "Hirschis" so haben wir es uns gewünscht, so soll es bleiben....!

04.08.18

Trotz extemen Temperaturen wagten 19 Wanderinnen und 1 Wanderer eine Tour von Bad Bodendorf nach Bad Neuenahr zum trationionalen Forellenfest. In zwei Gruppen steuerten wir unser Ziel an, dass wir auch, wenn auch total durchschwitzt, heil erreichten. Um so besser schmeckte uns das kühle Bier aus dem Steinkrug und dazu eine leckere Forelle.

Der Eifelverein wird immer jünger! Marlies mit Tocher aus England! 

 

Empfang unserer "Berliner Abordnung" (Berlinis) vertreten durch Jutta Krätzmann am Hbf/Dom durch Ursula Hinz/Erika und Lothar(Hirschis). Eine unzertrennliche Konstellation. So soll es bleiben so haben wir es uns gewünscht! 

Die Mayener Burgfestspiele zu besuchen (14-07-  15-07.18) ist immer ein herausragendes Erlebnis. Auch dieses mal wieder. Das Singspiel "im weißen Rössel am Wolfgangsee" versetzte uns in nostalgischerweise in unsere Jugendzeit  zurück. Es war ein Genuss der extra Klasse. Auch unser Wechsel bzw. des Lokals vom Italiener (hat nicht gespurt) zum Kroaten war ein Volltreffer. Beide Wanderungen trotz grenzwertiger Temperaturen wurden tapfer vollzogen. Es gab ja auch eine Ausweichmöglickeit mit Erika einen Ausflug zum Gaysier zu machen und an einer leichteren Wanderung teilzunehmen.

Fazit: Es war eine tolle Truppe und ein kaiserliches Wetter und ein tolles Programm mehr geht nicht!

Hier an der Brombeerschänke!

 

....ein bißchen Spaß muss sein!

 

 

 

Hier wieder Kopf gerade halten. Hinter Büschen wollen sie sich verstecken. Im Burghof der Oberburg. (Mosel).

 

Bitte Kopf zur Seite legen um Bild zu betrachten: Mosel (Traumpfad) am 26.05.18

 

 

 

Am 5. Mai 2018 trafen sich die beiden Ortsgruppen des Eifelvereins Köln und Berlin (zusammen 30 TN) zu einer gemeinsamen Wanderung an der Ahr. Während eine Gruppe den Weg über den Steinerberg mit grandioser Aussicht über die Eifel wählte, nahm die andere den beschaulichen Weg durch das Langfingthal zum Weindorf Rech. Bei  "Kaiserwetter" und bester Laune gab´s viel zu erzählen. Ein reger Austausch über Erfahrungen mit Berlin und dem Rheinland sorgte für beste Unterhaltung. Unser Einkehrschwung, in geselliger Runde in einem Weinstübchen mit traumhaften Ausblick auf die Saffenburg, wird wohl den meisten Wanderinnen und Wanderern in schöner Erinnerung bleiben. Alle Mitwanderer bedankten sich bei Irmgard u. Bernd (Berliner Wanderführerehepaar) sowie bei Erika und Lothar (Kölner Wanderführerehepaar) für die gelungene Fusion zweier Ortgruppen (Entfernung voneinander 600 km), vebunden mit ausgewählten schönen Wanderungen, auf´s Herzlichste. Eine Wiederholung in oder um Berlin wurde in Erwägung gezogen. 

Ein paar fehlen auf dem Bild die saßen noch auf der Terrasse des Steiner Berghauses bzw. waren bei Erikas Truppe. Knipser Lothar.

 

 

Hier sind wir am 1. Mai 2018 zünftig unterwegs am Mittelrhein gegenüber der Loreley.

Schöne Aussicht, gutes Wetter und beste Laune begleiteten uns auf diesem Traumpfad.

Die Schlusseinkehr im sog. Filmhaus (Heimat wurde da gedreht) katalputierte den Erlebniswert nochmals um Dekaden nach oben.

 

 

 

Wir sind wieder da!

Hier ein paar Impressionen von unserer Wanderrreise nach Teneriffa vom 11.04. - 25.04.18.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die "Hirschis" an der Rur am 07.04.18. Hier Gruppe 1 Lothar in Nideggen und im Gut Kallerbend

           

 

 

 

Hier unsere "Hirschwanderfamilie" des Eifelvereins OG Köln am 17.03.18 an der Ahr.

Ein absolut usseliges Wetter wurde uns prophezeit und dabei war´s grad richtig. Allen Respekt für die Tapferen die trotz dieser Vorhersage standhaft geblieben sind und am Samstagmorgen da waren, ein großes Dankeschön.

Keiner kam ins Schwitzen alle waren guter Laune auch bei -2 Grad und kalten Ostwind.

Viele neue Wanderinteressierte waren dabei.

Obwohl uns die Bundesbahn die Anfahrt zur Ahr wiedereinmal nicht leicht gemacht hat (Gleisbauarbeiten) haben wir uns dadurch die gute Laune nicht verderben lassen und aus dem Tag das Beste gemacht.

Eine Einkehr in unsere "Stammweinstube" in Rech rundete den gelungenen Wandertag ab.

                              Hier die bunte Wanderschar des Eifelvereins OG Köln!                                 

 

 

 

 

                                                  Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!       

 

Wandern an der Sieg auch bei -3 Grad wunderschön. (24.02.18)

                                                                     Hier im Schlosshof von Merten.

                                                                   Hier beim Relaxen in der Sonne.

     

                                                        Die Hirschwanderfamilie auf Mallorca 2018 (09.02. - 18.02.18)

 

 

  Wir wandern durch´s Siebengebirge in zwei Gruppen.

Am 27.01.18 startete eine  lustre Schar Wanderinnen und ein Wanderer, also ein klassisches „Hirschrudel“  des Eifelvereins Ortsgruppe Köln,  entgegen dem kurdischen Demonstaranten – Strom, zielgerichtet nach Gleis 3 um die überfüllte Stadt schnellst möglich zu verlassen.

Auf der Margaretenhöhe angekommen, formierten sich die beiden Gruppen unter der Führung von Erika Hirsch und  Lothar Hirsch, um ihren Trip durch das Siebengebirge zu starten. Nach dem allseits bekannten „Morgengebet, welches immer mit dem Motivationsspruch „Steh´ auf recht wie die Bäume, sei stark wie die Berge, behalte die Sonne im Herzen, dann ist der große Geist immer bei dir!“ endet zogen wir voller Tatendrang  los. Erika nahm sich den Rundweg um den  Oellberg  und fortsetzend den Wanderweg der deutschen Einheit zum Milchhäuschen vor. Also etwas für jeden der gerne zwanglos und entspannt wandern und genießen will. Lothar nahm sich mit  seiner Gruppe vor, zwei der über 40  „Maulwurfhügel“ zu „besteigen“, nämlich den Oelberg und den Nonnenstromberg um sich dann, über ein Teilstück des  Eifelsteigs  ebenfalls auf die Gruppe Erika, die es sich bereits im Milchhäuschen gemütlich gemacht hat, zu treffen.

Drachenfels, Wolkenburg, Petersberg, Nonnenstromberg, Lohrberg, Löwenburg und Großer Oelberg haben nicht alleine dem Siebengebirge seinen Namen verliehen. Wie bereits erwähnt gibt es über 40 „Gipfel“ die man beim genaueren Hinsehen entdecken kann. Der Name wird von Sprachkundlern vom mundartlichen Begriff des „siffen“ = regnen und „siefen“ = klein, dahin rinnender Wasserlauf abgeleitet. Das Siebengebirge ist quasi das Gebirge der Siepen oder Siefer, der kleinen Wasserläufe in schluchtartigen Tälern. Die traditionelle Ansicht von Köln aus, vor der man sieben Gipfel erkennen kann, hat dem Gebirge die Sieben beschert.

Auf dem Gipfel der höchsten Erhebung (Oelberg 460 m), genossen wir die traumhaft Aussicht über das Siebengebirge. Ein Gipfelfoto soll uns an diese „Herausforderung“ erinnern. Schade, dass es kein Gipfelbuch gibt in das wir hätten uns eintragen können. Der Monte Troodelöh, die höchste Erhebung auf Kölner Stadtgebiet im „Siva regis“ im Wald des Königs gelegen, und immerhin 118 m hoch verfügt über derartiges Buch. Aber vielleicht kommt´s ja noch.

Der Abstieg vom höchsten Berg des Siefengebirges verlief sehr diszipliniert und profihaft. Man merkte den Damen an, dass Sie gewohnt sind plötzlich auftretende Hindernisse mit Bravour zu meistern. Gleich den Gämsen des Hochgebirges nachahmend, hüpfenden sie über die umgefallenen Bäume um sicher auf der anderen Seite zu landen.

Der nächste „Herausforderung“ ließ nicht lange auf sich warten. Es galt den Nonnenstromberg zu bezwingen, immerhin 331 m hoch. Mit der Leichtigkeit einer Feder erklommen alle Damen diesen für die scheinbar kein Hindernis bildenden Nonnenstromberg.

 Der Nonnenstromberg ist der Berg unten am Stromberg: unten heißt onnen. Das N zu Anfang des Namens dient der Aussprache, hat also nichts mit evtl. Nonnen im herkömmlichen Sinne zu tun.

Nach der Überquerung des zweiten „Maulwurfhügels“ trafen wir auf den Eifelsteig denn wir für eine Weile in Richtung Milchhäuschen passierten. Nach Einmündung  in den Weg der „deutschen Einheit“ befanden wir uns auf der Zielgeraden zum Milchhäuschen. Hier erwartete uns bereits gemütlich am Kaminfeuer sitzend die Gruppe Erika. Nach einer zünftigen Einkehr wanderten wir in einer Gruppe vorbei an der  Wolkenburg durch das romantische Nachtigallental hinab nach Königswinter.

Das Nachtigallental ist ein Siefen (Kerbtal), das sich an der Südseite und an der Nordseite des Hirschberges zum Siebengebirge hinaufzieht. Das Nachtigallental ist einer der als Alternative zum Eselsweg genutzten Aufstiege zum Drachenfels.

 

Wir danken dem „großen Geist“ für diesen schönen Tag und freuen uns auf unsere nächste Wanderung auf dem Natursteig Sieg am 24.02.18.

 

Erika und Lothar Hirsch

Hoch motiviert die Damen des Eifelvereins Ortsgruppe Köln.

                                     Die Gipfelstürmerinnen des Eifelvereins Ortsgruppe Köln

 

                                     Erika führt die Gruppe sicher durch das Nachtigallental!

 

 

1. Wanderung in 2018 zur Abtei Mariawald zum Erbsensuppen Essen. Lecker war´s und ein gelungener Tag!

Hier unsere Jungschar* vor´m Jugendstilkraftwerk an der Rur bei Heimbach!

* Als Jungschar wurden die jungen dynamischen Mitglieder der evangelischen Pfadfinder in den 1950 Jahren genannt.

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